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App Idee entwickeln lassen - So sparst du womöglich viele tausende Euros

App Idee entwickeln lassen - So sparst du womöglich viele tausende Euros

Lukas Mauser

Der häufigste Grund, warum Startups scheitern: Ihnen geht irgendwann das Geld aus.

Und das ist auch uns passiert.

Mehrfach.

Wir haben viel Zeit und Geld in die Entwicklung unserer Ideen investiert, die am Markt nicht funktioniert haben.

Aber das gehört wohl dazu.

Eine wesentliche Frage ist nicht, ob du mit deiner App Idee auf die Nase fliegen wirst. Die Frage ist, wie lange kannst du es dir leisten, immer wieder aufzustehen?

Wir stellen hier einen unkonventionellen Ansatz vor, mit dem sich Gründer bei der Entwickelung ihrer Apps womöglich viele tausende Euros sparen können.

Wie viel kostet die Entwicklung einer App nach konventionellen Methoden?

Bestimmt hast du auch schon nach den Kosten für die Entwicklung einer App gegoogelt. Der genaue Preis ist natürlich projektabhängig.

Über den Daumen gepeilt geht es ab 10.000€ los und ist nach oben quasi nicht gedeckelt. Hinzu kommen Kosten für die Wartung der App, die pro Jahr bei etwa 10%-20% des Entwicklungspreises liegen.

Die Durchschnittliche Entwicklungsdauer beträgt ca. 4,5 Monate.

Fakt ist: App Entwicklung ist aufwändig und teuer.

Der konventionelle Entwicklungsprozess ist extrem komplex und erfordert die Zusammenarbeit von Spezialisten im Bereich Design, Entwicklung und Projektmanagement.

Oben drauf müssen auch das Marketing, der Kundensupport und alle Kosten drum herum z.B. für Buchhaltung und Verwaltung bezahlt werden.

Eine Menge Geld und eine Menge Zeit, doch die 10.000€ sind gut investiert.

Oder?

Schließlich geht es hier um ein potentielles Millionengeschäft...

Mit 10.000€ App zum Millionengeschäft? Unwahrscheinlich!

Für 10.000€ kannst du dir mit etwas Glück schon eine einfache App entwickeln lassen, aber das ist gerade mal der Beginn der Reise.

Eine absolut wesentliche Frage wird von den meisten euphorischen Gründern scheinbar immer unter den Tisch gekehrt:

Was wenn die App floppt?

Über scheitern denkt keiner nach. Ein Millionengeschäft! Die App muss "nur noch gebaut werden". Den Spruch haben wir von unseren Kunden in den letzten Jahren schon zu oft gehört.

Als Gründer bist du in der Regel zu 100% von deiner Idee überzeugt, dabei liegt der zweithäufigste Grund, warum Startups scheitern, daran, dass es für die Idee nicht ausreichend Nachfrage gibt. (Studie von CB Insights)

Ein essentieller Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichen Software-Startup ist der sogenannte "Product-Market fit" - Auf deutsch: "Will das, was ich da entwickle, überhaupt jemand haben?"

Die wenigsten schaffen es, auf den ersten Versuch ein perfektes Produkt zu entwickeln.

Brian Chesky und seine Mitgründer von Airbnb brauchten über 2 Jahre, um ihre Idee am Markt zu beweisen und den Stein ins Rollen zu kriegen. (siehe Airbnb Founder Story)

Weebly, heute einer der bekanntesten Website-Baukastensysteme: Über 4 Jahre bis zu 5.000 aktiven Nutzern.

Nur zwei Beispiele von vielen.

Laut absolventa liegt das durchschnittliche Jahresgehalt eines Entwicklers (Stand. Aug. 2021) bei 63.262 Euro. Hinzu kommen ja noch Designer, Projektmanager und auch das Marketing muss bezahlt werden.

Vielleicht merkst du schon, dass 10.000€ ein bisschen knapp bemessen sind.

Der häufigste Grund, für das Scheitern von Startups, liegt laut CB Insights übrigens daran, dass ihnen irgendwann das Geld ausgeht.

Jetzt ergibt es auch Sinn, dass Startups in ihren Finanzierungsrunden regelmäßig Millionenbeträge einstreichen.

Brauche ich jetzt etwa ein Millionenbudget??

Nein. Aber es ist wichtig zu wissen, dass Scheitern Teil des Spiels ist.

Die Frage ist nicht, ob du mit deiner Idee auf die Nase fliegst, sondern wie lange du es dir leisten kannst, immer wieder aufzustehen.

Die richtige Strategie hilft dir dabei, dein Produkt iterativ solange zu verbessern, bis es am Markt angenommen wird.

Das "Lean-Startup" Modell kennt mittlerweile fast jeder. Einen guten Einstieg in das Thema bietet das gleichnamige Buch "The Lean Startup" von Eric Ries.

Kurz zusammengefasst geht es darum, wie du so schnell wie nur möglich, deine Idee am Markt validieren kannst.

Das Kredo: In realen Experimenten testen, ob tatsächlich Nachfrage besteht und aus diesen Experimenten so viel wie nur möglich lernen. Und wenn eine Idee floppt, wird direkt die nächste getestet.

Ein bekanntes Zitat in diesem Kontext lautet:

Do things that don't scale. - Paul Graham

Verschwende keinen Cent damit, über die Skalierung deiner App nachzudenken. Mach alles von Hand und tu nur das, was jetzt im Moment tatsächlich gebraucht wird.

Ein erster Prototyp muss nicht von einem Senior UX Designer erstellt werden. Für einen Testballon ist kein Projektmanager nötig.

So geht's schneller und günstiger

Obwohl "Lean Startup" mittlerweile vielen ein Begriff ist, setzen die wenigsten diese Philosophie um!

Um so schnell wie möglich an den Markt zu gehen, muss deine Idee radikal vereinfacht werden. Also wirklich, radikal!

Was sind die Kernfunktionalitäten, auf die ich meine App herunterbrechen kann?

Was lässt sich schnell umsetzen, was ist aufwändig?

Welche Alternativen habe ich, um schneller und günstiger zu sein?

Wie definiere ich, ob der Prototyp erfolgreich ist?

Wie messe ich das und welche Tracking-Funktionen braucht der Prototyp dafür?

Wie entscheide ich, was als nächstes entwickelt werden soll?

Das alles sind zentrale Fragen, die leider nicht einfach zu beantworten sind. Klar, gibt wie gesagt viele Bücher zu dem Thema, aber die kannten wir in und auswendig und sind trotzdem gegen die Wand gefahren.

Theorie und Praxis sind ja bekanntlich 2 Welten.

Quick-and-Dirty Prototyping

Wir sind seit 3 Jahren als Entwickler tätig und haben, wie gesagt, bereits das ein oder andere Projekt an die Wand gefahren.

Wow, das klingt verlockend 😏

Okay es gibt bessere Wege zur Selbstdarstellung. Nichts mit dem man sich unbedingt schmücken möchte...

Aber nur so haben wir mittlerweile verstanden, was das Buzzword "lean" tatsächlich bedeutet:

Von Anfang an, jegliche Deko rund um das Kernprodukt in den Wind zu schießen und mit Laser-Fokus der einen und einzigen Frage nachzugehen: Will das überhaupt jemand haben??

Wir wissen genau, welcher Kleinkram in der Entwicklung unnötig aufwändig ist und dabei so gut wie nichts zur eigentlichen Kernfunktionalität beiträgt.

Seit Beginn des Jahres bieten wir unser Quick-and-Dirty Prototyping Paket an.

Damit wollen wir Startups dabei unterstützen, ihre Ideen schneller und günstiger an den Markt zu bringen:

  1. Wir helfen dir dabei, dein Vorgehen zu strukturieren, damit sich Entscheidungen nicht mehr wie Raten anfühlen. Du weißt genau, was als nächstes zu tun ist und arbeitest nicht mehr willkürlich an 20 Baustellen gleichzeitig.

  2. Wir konzipieren gemeinsam mit dir einen Prototyp, der innerhalb von 4 Wochen - statt 4 Monaten - entwickelt werden kann.

  3. Wir bauen den Prototyp, mit dem du direkt Feedback vom Markt bekommen kannst.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, oder mal unverbindlich über dein Vorhaben reden möchtest, dann melde dich gerne über unser Kontaktformular oder per Email unter info@wimadev.de bei uns.

Fazit

Der häufigste Grund, warum Startups scheitern, liegt daran, dass ihnen irgendwann das Geld ausgeht.

Agenturen verlangen 10.000€ und mehr, um App Ideen umzusetzen und brauchen im Schnitt 4,5 Monate dafür.

Wenn die Idee dann aber floppt, ist eine Menge Zeit und Geld futsch.

Die Lösung: Das Lean Startup Modell von Eric Ries. Erstmal mit einem schnell und günstig entwickelten Prototyp testen, ob die Idee überhaupt am Markt ankommt.

Wir helfen dir bei der Strategie dafür und erstellen Prototypen innerhalb von 4 Wochen.

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