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Website Hosting: Was wird mir angeboten?

Website Hosting: Was wird mir angeboten?

Matthias Wiebe

Vor oder nach dem Erstellen einer Website kommt der Zeitpunkt, an dem du dir überlegst, bei welchem Anbieter du dein Produkt hosten lässt. Es werden große und kleinere, unbekannte Anbieter gefunden. Hier klären wir über die einzelnen Paketdetails auf. Vorweg sei gesagt: So gut wie jeder Hosting Provider bietet die Möglichkeit an, den Paketinhalt aufzustocken. Erhöhe nachträglich zum Beispiel deinen Webspace oder die Anzahl der Datenbanken. Zu Beginn ein kleines Paket zu buchen, ist demnach nicht fatal. Darüber hinaus ist es mittlerweile schwierig geworden, genauere Informationen zu den einzelnen Leistungen zu bekommen. Ein Anruf im Service-Center sollte jedoch schnell für Aufklärung sorgen.

Wofür brauche ich mehrere Domains?

Angenommen du hast eine Unternehmenswebsite erstellt. Theoretisch reicht eine Adresse im Web aus, um erreichbar zu sein. Weshalb werden dir dann sogar in den Basispaketen gleich mehrere Domains angeboten? Was kannst du mit mehreren Domains anfangen?

Die Domain www.unternehmen.de ist folgendermaßen aufgeteilt:

  1. de = Top-Level-Domain

  2. unternehmen = Second-Level-Domain

  3. www = Third-Level-Domain

  4. Mit einer Subdomain kann für eine weitere Unterteilung gesorgt werden. www.wunschsubdomain.unternehmen.de

Fall 1: Sicherung des Domain-Namens (Second-Level)

Unternehmen.de und Unternehmen.com sind zwei verschiedene Domains.
Angenommen du besitzt nur die www.unternehmen.de Domain. Nutzer können nun versehentlich www.unternehmen.com anwählen. Sie werden dich natürlich nicht finden. Entweder ist die .com Domain nicht belegt oder du oder jemand anders kann sie sich sichern. Du kannst dir natürlich auch jede andere Domain sichern, die noch verfügbar ist.
Übrigens. Hast du dir mehrere Top-Level-Domains gesichert und zeigst auf allen den gleichen Inhalt, empfehlen wir aus SEO Gründen eine Umleitung auf eine von den Seiten einzurichten. Gleicher Inhalt = duplicate content --> Behinderung des Google Rankings

Fall 2: Neue Website mit neuem Inhalt erstellen.

Unternehmen-1.de und Unternehmen-2.de sind zwei verschiedene Domains.
Es ist nicht zu empfehlen gleichen Inhalt in unterschiedlichen Domains darzustellen, nur um über mehr Domains erreichbar zu sein. Auch hier behindert es, wie vorhin erwähnt, das Google-Ranking beider Seiten und zum anderen werden die meisten Kosten dupliziert, weil eben zwei Seiten gepflegt werden müssen. Es gilt wiederum: Gleicher Inhalt auf den Seiten? Umleitung einrichten.

Darum erstellst du eine neue Webseite mit neuem Inhalt:

  1. Du stellst deine erste Seite mit einer neuen anderen Strategie dar. Mit verändertem Inhalt. Neues Design, andere Textformulierungen etc..

  2. Du hast eine weitere Website erstellt, die z.B. ein zweites Unternehmen darstellt.

  3. Du hast ein Produkt, welches du separat auf einer eigenen Website darstellen möchtest, weil du z.B. dein Unternehmen ungern damit in Verbindung bringen möchtest. Vielleicht möchtest du für das Produkt eine eigene Marke aufbauen.

Tipp

Sei dir der Subdomains bewusst. Auf einer Subdomain www.produkt.unternehmen.de kannst du einzelnen Produkten oder Dienstleistungen einen eigenen Webauftritt geben.

Wofür benötige ich die SSL Zertifikate?

SSL Zertifikate sind extrem wichtig! Du möchtest weder, dass deine Seite als "unsicher" gekennzeichnet wird oder gar nicht erst angezeigt, noch willst du Bestrafungen im Suchmaschinenranking erhalten. Prinzipiell geht es um die Verschlüsselung von persönlichen Daten und um zu verifizieren, dass eine Person oder ein Unternehmen verantwortlich für die Seite ist.

SSL Zertifikate:

  • sorgen für die Verschlüsselung von Daten bei der Kommunikation zwischen einem Gerät und dem Server.

  • beeinflussen dein Website-Ranking bei Suchmaschinen wie Google.

  • wirken auf den Besucher professionell und sicher. Du generierst ein höheres Kundenvertrauen.

  • sind ein wichtiger Punkt, um die Regelungen der Datenschutzgrundverordnung einzuhalten. Schütze die persönlichen, sensiblen Daten deiner Webseitenbesucher.

  • sichern die Abwicklung von Zahlungen über deine Webseite.

  • sorgen dafür, dass deine Website bei Benutzern trotz Sicherheitseinstellungen in ihren Browsern geladen werden.

Manche Anbieter geben bei Ihren Zertifikaten an, wie stark die Verschlüsselung ist. Z.B. eine 40 Bit, 128 Bit oder 256 Bit Verschlüsselung. Es verhält sich dabei ähnlich einer Passwortlänge. Je größer oder länger das Passwort (hier der Schlüssel), desto sicherer ist das Zertifikat.

Grundsätzlich existieren drei SSL-Zertifikatstypen. Der Typ gibt an, was genau mit dem Zertifikat validiert wird. Davon abzugrenzen sind Zertifikatsgruppen, mit denen die Anbieter viel häufiger werben. Die Gruppen geben an, wie viele Domains und ob auch Subdomains mit einem Zertifikat versehen werden.

Die SSL-Zertifikatstypen

Sie legen fest, wie streng deine Angaben zur Website überprüft wurden. Informationen zu Zertifikaten einer Website erhält der Besucher über die jeweilige Detailanzeige zu Zertifikaten oben in der Adresszeile. Nur eine unsichere Website wird klar in der Browseradresszeile als unsicher dargestellt.

  1. Domain-Validation: Sie validiert nur den Domainnamen. Angenommen du besitzt ein Auto. Ein Polizist fragt dich, ob dir das Auto gehört und du zeigst ihm deinen Autoschlüssel der zum Auto passt. Wenn du diesen Typ Zertifikat ausgestellt bekommen möchtest, wird sichergestellt, dass du einen technischen Zugriff auf die Domain hast. Der Besucher der Website kann sicher gehen, dass alles was auf dieser Website passiert, von dir als Domaininhaber genehmigt ist. Die meisten Webseiten verwenden diesen Zertifikatstypen. Die Domain-Validation ist bei Projektbeginn zu empfehlen.

  2. Organisation-Validation (Inhaber-Validierung): Der Polizist fragt dich nun auch zusätzlich nach deinen Fahrzeugpapieren, deinem Führerschein und deinem Personalausweis und prüft diese auf Echtheit. Möchtest du dieses Zertifikat ausgestellt bekommen, werden nun auch Informationen über deine Identität und deiner Adresse geprüft. Ein Unternehmen wird zum Beispiel nach seinem Handelsregisterauszug, ein Gewerbetreibender nach seinem Gewerbeschein gefragt. Dem Besucher deiner Website wird demnach bestätigt, dass die Firma und ihr Standort offiziell vorhanden ist. Dieser Typ ist um Größenordnungen teurer und verständlicherweise braucht es mehr Zeit bis die Prüfung abgeschlossen ist und dir das Zertifikat bereitgestellt wird. Läuft deine Seite generell Gefahr von jemandem kopiert zu werden (Phishing-Seite) solltest du den Typ zwei wählen.

  3. Extended-Validation (Erweiterte-Validierung): Diese Variante unterliegt den strengsten Vergabe-Richtlinien. Es werden von dem Zertifikatvergeber weitere detaillierte Angaben gefordert. Für ein Unternehmen wird aktiv geprüft, ob es sich um eine registrierte Organisation handelt, die über ein aktives Konto verfügt, mit dem am aktiven Geschäftsverkehr teilgenommen werden kann. Dazu kommt eine weitere Überprüfung der Adresse und Telefonnummer, sowie eine Überprüfung der Personen, die das Zertifikat beantragen. Diese Variante wird von Banken und riesigen Online-Shops ausgewählt.

Die angebotenen Zertifikatsgruppen

  1. Single-Domain-Zertifikat:

    Sie zertifiziert genau eine Domain.

  2. Wildcard-Zertifikat:

    Sie zertifiziert deine Domain und alle dazugehörigen Subdomains. Sowohl www.unternehmen.de als auch www.produkt.unternehmen.de. Ein Wildcard-Zertifikat ist niemals vom Typ "Extended-Validation".

  3. Multi-Domain-Zertifikat:

    Mit ihr können mehrere Domains (bis zu 100) zusammen validiert werden.

Tipp

Jede einzelne Domain benötigt ein Zertifikat. Werden dir von dem Hosting-Anbieter beispielsweise drei Domains, aber nur ein Zertifikat angeboten, solltest du aufpassen. Zwei deiner drei Domains kannst du demnach nicht zertifizieren. Es sei denn, du besitzt das Multi-Domain-Zertifikat.

Wie viele E-Mail-Postfächer und Speicherplatz benötige ich?

Die Hostinganbieter geben an, wie viele Postfächer zu deiner freien Verfügung stehen.
Eine Postfachbelegung ist dabei Emailname@deinedomain.de . In meinem Fall m.wiebe@wimadev.de. Du möchtest nun abschätzen wie viele Postfächer du benötigst. Dies hängt davon ab, wie groß dein Unternehmen ist, ob du es untergliederst, wie viele kommunizierende Mitarbeiter du hast, und ob du Produkte oder Dienstleistungen einzeln bewirbst. Hier sind ein paar Beispiele wofür du E-Mail Postfächer brauchen könntest.

  • Für dich selber

  • Für jeden deiner Mitarbeiter oder Partner

  • Eine info@ oder service@

  • produkt@ oder dienstleistung@

Weiterhin wird dir in ein gewisser Email-Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Wie viel Speicherplatz ist denn nun ausreichend? Im Folgenden haben wir ein paar Größen abgeschätzt, die als Richtwert dienen können.

  • E-Mail-Anhang: nicht messbar, weil individuell (Pdf, Bilder, etc.)

  • Text-Email ohne Anhang: Email mit 1000 Wörter = ca. 18kb

  • HTML-Email ohne Anhang: bis zu 100kb. 10.000 HTML Emails bis 1 GB belegt ist.

Gut zu wissen ist, dass Emails z.B. auch auf der eigenen Festplatte archiviert werden können. Hast du wichtige E-Mails gesichert, kannst du E-Mails auf dem Speicher deines Providers endgültig löschen und ihn wieder für neue Emails freigeben. Sehr häufig werden Programme genutzt, um alle Emails etc. an einer zentralen Anlaufstelle verwalten zu können. Weil Open Source und kostenlos, sei hier der E-Mail Client "Mozilla Thunderbird" erwähnt. Thunderbird ist der Firefox für Mails, Chat, Adressen und der Termine. Er unterstützt alle gängigen E-Mail-Konten, kann verschlüsseln und vieles mehr.

Wie viel Webspace brauche ich?

Der Webspace ist eine Festplatte, die an einen Server (Rechner) angeschlossen ist. Auf dem Dateisystem dieser Festplatte werden Daten gespeichert. Bei einem einfachen Webauftritt mit ein bis vier Seiten, sind der Code und die Skripte für die Ausführung, nur wenige Megabytes groß. Über den Daumen gepeilt 3 - 10 MB. Bilder, Videos, Audios oder Dateien, die du zum Download oder zum Anzeigen anbietest, sind die Komponenten die speicherintensiv sind. Als Richtwert für die Größe deiner Website kannst du dementsprechend die Größe deiner Bilder und Videos addieren.
Bilder und Videos etc. können allerdings auch anders abgelegt bzw. verlinkt werden. Das bedeutet, dass sie nicht in deinem Webspace abgelegt sind, sondern dass in deinem Code steht, wo die Daten liegen. Die Daten können dann beispielsweise in der Datenbank deines Providers liegen, bei externen Speicherdiensten oder auf einem internen oder externen CMS (Content Management System) mit eigener Datenbank. Videos selber liegen z.B. auf YouTube.
Wer ein Projekt auf Basis eines Open-Source-CMS wie WordPress, Joomla! oder Typo3 starten möchte, der benötigt eigentlich kaum mehr als einige hundert Megabyte (MB) an Webspace. Bilder und Videos usw. werden bei solchen Systemen in einer Datenbank gespeichert.

Beispiel mit CMS
Webspace: 1 GB & Datenbank: 1 GB
– WordPress-Installation: 150 MB mit Erweiterungen. Belegt den Webspace.
– 400 eigene Bilder á 2 MB: 0.8 GB. belegt den Datenbankspeicher.
Verbleibender Speicher:
- Webspace 850 MB
- Datenbank 200 MB

Wofür benötige ich (mehrere) Datenbanken?

Zunächst einmal benötigst du für eine Website keine Datenbank. Bilder und anderer Inhalt können auch auf dem Dateisystem deines Webspace abgelegt werden. Oder andersherum ausgedrückt könntest du theoretisch sogar deine Texte in einer Datenbank abspeichern. Macht das nun Sinn? Tatsächlich gehen die Expertenmeinungen, ob Dateisystem oder Datenbank zum Ablegen genutzt werden sollen, auseinander.
Diskutiert wird dabei zum Beispiel über die Geschwindigkeit, der Bereitstellung oder dem zusätzlichen Programmieraufwand, der Backupstrategie usw.. Wie dem auch sei. Datenbanken sind separat aufrufbar. Einige kommen in Tabellenform andere besitzen Schemata. In jedem Fall gibt es eine Struktur, in der man visuell Daten finden kann oder sie um Einträge erweitern kann. Sie bleiben zusammen, was hilfreich beim Suchen und beim Austausch ist. Sollen nun andere Personen Inhalte erweitern oder verwalten, Menschen die sich nicht mit deinem Dateisystem auf dem Webspace auskennen, können sie ziemlich schnell erlernen, Daten auf deiner Datenbank zu verändern. Allerdings führt dieser Fall dazu, sich Gedanken über ein Content-Management-System zu machen. Das ist eine Art intuitives Datenbanksystem, welches sehr benutzerfreundlich für den Content-Verwalter ist. Die Anbindung eines solchen Systems an deine Website ist nicht ganz so simple und will gelernt sein.
Solltest du dich für die Nutzung von Datenbanken entscheiden reicht eine einzelne Datenbank aus. Solltest du meinen, mehrere Datenbanken zu benötigen, weil du unterschiedliche Kategorien oder unterschiedliche Benutzergruppen hast, ist das ein falscher Grund. Eine Datenbank kann natürlich hierarchisch aufgebaut werden und soll genau solche Kategorien trennen können.

De Facto brauchst du eine zweite Datenbank zur Datensicherung. Z.B. im Falle eines Hackerangriffs oder aufgrund eines menschlichen Fehlers. Das ist aber eine Frage des Backupsystems. Sichert der Hostanbieter deine Datenbank?
Tipps

  • Performance deiner Website: Wenn die Datenbank sowieso schon durch komplizierte Abfragen belastet ist, kann man hier Performance sparen und Schnelligkeit gewinnen, indem man die Datenbank nicht noch zusätzlich Bilder ausliefern lässt. Die Dateisysteme sind außerdem optimiert auf schnellen Dateizugriff. Dieser Vorteil würde bei der Datenbank wegfallen.

  • Webspace-Speicher ist billiger als Datenbank-Speicher: Viele Anbieter begrenzen die Größe von Datenbanken, während der mögliche Webspace immer größer wird. Da wäre es unnötig zusätzliche Daten in die Datenbank zu schreiben, die man genauso auf dem Webspace speichern könnte.

  • Programmierung: Die Programmierung der Skripte ist einfacher, wenn man die Bilder vom Dateisystem holt und nicht noch zusätzlichen Code braucht, um das Bild aus der Datenbank zu lesen.

  • Stil: Datenbanken sollten klein bleiben und nur strukturierte Daten enthalten.

Was machen die Scriptsprachen Php Ruby Java-script etc.?

Ein Skript bezeichnet im Bereich der Computertechnik eine Liste von Befehlen, die von einem bestimmten Programm ausgeführt werden. Diese Befehlsliste kann in verschiedenen Programmiersprachen geschrieben werden. Dementsprechend muss dein Webhoster diese Skriptsprachen interpretieren können. Deine Website selber besteht grundlegend aus HTML. HTML ist eine Auszeichnungssprache, die zur Erstellung von Inhalten im WWW genutzt wird. Dein Browser versteht HTML und kann diesen Inhalt darstellen. Skriptsprachen können solche HTML Dokumente erzeugen. Jede logische Handlung, die auf einem Browser vorgenommen werden kann, wird anhand einer Liste an Befehlen definiert. Mit der Syntax einer Skriptsprache. Eine logische Handlung ist dir vielleicht von dem Begriff Makro bekannt. Es lassen sich dynamische Funktionen realisieren, Inhalte dynamisch anpassen. Zum Beispiel für die Anzeige für ein Datum welches immer aktualisiert bleibt. Zusammengefasst ermöglicht eine Skriptsprache, dass eine Webseite auf ganz unterschiedliche Weise auf Besucher reagieren kann - das reicht von der Begrüßung über Abstimmungen und kleinen Spielen bis hin zum Durchsuchen von Datenbanken.
Suchst du nun einen Hoster aus, solltest du sicherstellen, dass er anbietet deine Skriptsprache zu unterstützen. Der Entwickler einer Webanwendung wird wissen mit welcher Skriptsprache er seine Befehle schreibt. Skriptsprachen werden weiterentwickelt. Neuere Versionen bieten bessere Performance der Website.

Wieso werden mir Cronjobs angeboten?

"Comand run on notice" ist eine zeitlich geplante Ausführung einer Aufgabe für deine Website, Datenbank oder für ein System. Vergleichbar ist ein Dauerauftrag bei deiner Bank.
Ein Cronjob kann etwas Code bzw. ein Skript sein, welches um 04.00 Uhr ausgeführt wird und alle Personen unter 18 Jahren aus deiner Datenbank löscht.

Anwendungsbeispiele:

  • Unnötige z.B. alte Einträge in der Datenbank löschen.

  • Erstellen einer Besucherstatistik

  • Datenbank Backup ausführen

  • Software updaten & aktualisieren

  • Neue Inhalte veröffentlichen

  • Datenbank bereinigen

  • versenden von E-Mails

  • Generelles Maintenaince zu einem Zeitpunkt an dem wenig Verkehr auf deiner Seite ist.

Der Nutzen eines Cronjob ist gut abzuwägen. Es gibt Alternativen mit denen du gewisse Aufgaben zielführender erledigen kannst. Die grundlegende Frage ist zu Beginn erstmal nicht welchen Nutzen Cronjobs dir liefern, sondern wie du dein manuelles zeitaufwändiges Arbeiten von einem Programm erledigt lassen kannst. Anschließend wägst du deine Optionen ab. Ein Cronjob ist dabei nämlich nur einer von mehreren Lösungsansätzen. Nutze beispielsweise ein Mail-Service Programm, welches leicht einzubinden ist, das weniger Programmierfehler hat, welches das Sicherheitsrisiko weitestgehend eliminiert und welches dir weitere sinnvolle Features anbietet.

Einen Cronjob selber bei deinem Hoster einzurichten ist kein Hexenwerk. Es ist nur eine Zeile. Weitaus komplizierter kann natürlich das Skript sein, welches ausgeführt werden soll. Denn den Code, das Skript, musst du natürlich selber programmieren. Schließlich soll der Code auf deine Datenbank, deine Website und dein System zugeschnitten sein.


Fazit

Ein Hosting-Anbieter kann von der Unwissenheit seiner Kunden profitieren und ihnen eine Dienstleistung verkaufen, die sie nicht benötigen. Buche also anfangs eher ein kleines Paket und erweitere es wenn die Notwendigkeit besteht. Es ist zu Beginn nur wichtig zu wissen, was dir angeboten wird, damit du entscheiden kannst, ob du dieses Feature im Angebot nutzen wirst. Der Gedanke: Ich werde es vielleicht nutzen oder das kann ich später gut gebrauchen, sollte nicht ein Appell zum buchen, sondern ein Appell zum Vormerken sein.


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